Der Schlüssel zum Erfolg ist dein Mindset. Allein das entscheidet über Sieg oder Niederlage. Konsum oder Vermögen? Was wählst du? Warum das wichtig ist und welche Rolle deine Einstellung zum Thema Geld spielt, verraten wir dir in unserem heutigen Blog-Beitrag.

Was ist Mindset und was hat das mit Geld zu tun?

Mindset bedeutet Einstellung, Denkweise, Haltung oder Mentalität. In unserem Falle die Einstellung zum Geld. Diese Haltung beinhaltet Verhaltensmuster, Blockaden und Glaubenssätze im Umgang mit deiner finanziellen Situation. Wie bewertest du deine finanzielle Situation? Bist du zufrieden, weil du weißt, dass du deine Schäfchen im Trockenen hast oder bist du noch unzufrieden, weil du nicht weißt, wie du mit deinem Einkommen deine Sparziele erreichen kannst?

Hier hat sich gleich ein Glaubenssatz versteckt. Weißt du wo? Genau! „… ,wie du mit deinem Einkommen deine Sparziele erreichen kannst….“ ist der Glaubenssatz oder die Blockade. „Mit meinem Verdienst kann ich nichts sparen!“ – so ist der Satz vielleicht noch etwas prägnanter formuliert. Wegen diesem Satz machst du es dir schwerer zu sparen. Denn du hast in dir verankert, dass du es bei deinem Einkommen nicht schaffen kannst. Das ist genauso wie beim Sport: „Die 100 m in 10 Sekunden ist echt anspruchsvoll!“ ist ein Indikator dafür es nicht zu schaffen. Das heißt Sieg oder Niederlage werden von deiner Einstellung und deinen Glaubenssätzen beeinflusst.

Warum ist meine Einstellung der Schlüssel zum Erfolg?

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ - Henry Ford

Du kannst dein Mindset als deine persönliche Beziehung zu Geld verstehen. Und wie das auch bei Beziehungen zu Menschen oder anderen Dingen ist, bestimmt sie dein Handeln und deine Entscheidungen. Das wiederum beeinflusst was du aus deinem Einkommen machst. Sparst du einen festen Betrag oder gibst du alles aus? Je nachdem, wie du dich entscheidest, schaffst du es schneller oder langsamer Vermögen aufzubauen.

Schauen wir uns dazu ein Beispiel aus einem anderen Bereich an.

Negatives Mindset zur Arbeit

Du hasst deinen Job und es ist dir deswegen völlig egal, ob du deine Arbeit gut oder schlecht erledigst. Hauptsache sie ist erledigt und dein Chef kann dich zumindest nicht damit nerven.

Am Morgen eines Arbeitstages kommt dein Chef auf dich zu und bittet dich eine Zusatzaufgabe zu erledigen. Da du eh schon keine Lust auf deine tägliche Arbeit hast, lehnst du dankend ab und hast schon wieder schlechte Laune. Du fragst dich, warum dein Chef überhaupt mit sowas auf dich zukommt. Was du allerdings nicht weißt: hättest du die Zusatzaufgabe erledigt, so hätte dir dein Chef eine Prämie ausgezahlt. Die hast du nun verspielt.

In der Situation hättest du natürlich nicht gemerkt, dass dir eine Prämie durch die Lappen gegangen ist. Wie auch? Dein Chef hätte dir diese ja auch nur nach erledigter Zusatzaufgabe angeboten. Was du merkst ist, dass ein anderer Kollege die Prämie bekommt und du am Anfang des Monats nur ein großes Loch auf deinem Konto sehen kannst. Du fühlst dich unfair behandelt und hast noch weniger Lust auf die Arbeit.

Das möchte keiner! Schauen wir uns lieber an, welche Auswirkung eine positive Einstellung in diesem Beispiel hat.

Positives Mindset zur Arbeit

Du findest es wichtig bei der Arbeit 100 % zu geben und hast hohe Erwartungen an dich selbst. Du freust dich jeden Morgen auf die Arbeit und deine Arbeitskollegen. Du möchtest, dass dein Chef mit dir zufrieden ist und auch die Kollegen nur Gutes von dir denken.

Dein Chef bittet dich eine Zusatzaufgabe zu erledigen. Du nimmst dankend an und erledigst die Aufgabe wie gewohnt zuverlässig, schnell und mit viel Freude. Dein Chef ist begeistert und zahlt dir als Belohnung zusätzlich zu deinem Gehalt eine Prämie aus. Du freust dich sehr und überlegst, was du mit der Prämie Schönes tun kannst.

Viel besser oder? Der Schlüssel zum Erfolg war dein Mindset. Durch deine positive Einstellung hast du nicht gezögert und sofort die Aufgabe angenommen. Das hat dir eine Prämie, ein Gefühl von Stolz und Anerkennung von deinem Chef gebracht. Hier hat dich dein positives Mindset in vielerlei Hinsicht zum Erfolg geführt.

Wie kann man das auf das Thema Geld ummünzen?

Sparen? Ich nenne es mich selbst zu bezahlen!

Du hast vermutlich auch das Gefühl, dass immer zu wenig Geld da ist. Am Anfang des Monats sieht es immer noch gut aus und wenn dann alles abgezogen wurde, fragst du dich wofür du eigentlich einen Monat gearbeitet hast. Du willst eigentlich Geld sparen, aber dann bleibt ja noch weniger übrig, um sich mal was zu gönnen. Deswegen lässt du gerne mal das Zurücklegen deines Geldes weg. Kannst du ja nächsten Monat wieder machen.

HALT!!!!

Das ist kein positives Mindset zum Thema Geld. Das müssen wir schnell ändern, damit du den Schlüssel zum Erfolg in Händen hältst.

Was ist ein positives Mindset zum Thema Geld?

Am besten wir bleiben beim Thema Geld sparen. Der Vorgang Geld zurückzulegen ist nämlich gar nicht negativ. Jetzt fragst du dich bestimmt, warum dir das aber manchmal so vorkommt? Ich vermute, dass du Sparen damit verknüpfst weniger Geld zu haben. Dabei sorgst du ja nur dafür, dass du zu einem anderen Zeitpunkt oder für ein bestimmtes Ziel mehr Geld zur Verfügung hast.

Wie schaffst du es also, deine Einstellung zu ändern? Verändere einfach deinen Blick auf das Ganze. Sparen heißt nicht Verzicht, sondern du bezahlst dich selbst. Und zwar dafür, dass du dir später leisten kannst was du möchtest. Schon hast du aus einer negativen Einstellung zum Thema Sparen und Geld eine positive Einstellung gemacht. Was passiert nun? Du wirst dich am Anfang jedes Monats freuen Geld zurückzulegen, weil du genau weißt, dass das deine Bezahlung für deine Ziele und Wünsche ist. Und wenn du dich freust etwas zu tun, wirst du es ohne zu zögern umsetzen. So wie im Beispiel zum Mindset zur Arbeit. Probiere es aus!

Natürlich wirst du Tage haben, an denen du dich bei einem negativen Gedanken erwischt. Das ist aber normal! Eine positive Einstellung muss genauso trainiert werden, wie das Kochen oder Backen. Wichtig ist nur, dass du dir das bewusst machst. Denn wenn dir bewusst ist, dass es auch mal schlechte Tage gibt, wirst du erkennen, wenn wieder ein schlechter Tag ist. Dann kannst du dir aktiv ins Gedächtnis rufen, dass du eine positive Einstellung hast und schon kommst du aus dem negativen Gedankengut heraus.

Also sei nicht so streng mit dir, wenn es nicht auf Anhieb klappt! Das Ganze ist ein Prozess. Bleib dran und gib nicht auf!

Herzlichen Glückwunsch! Du hältst den Schlüssel zum Erfolg nun in deinen Händen.

Vermögen oder Konsum? Wobei dir dein Schlüssel zum Erfolg noch helfen kann.

Lieber 500 € in einem 20 € teurem Geldbeutel, als 20 € in einem 500 € teuren Geldbeutel.

Konsum oder Vermögen aufbauen? Geld ausgeben oder Sparen? Wofür würdest du dich nun entscheiden? Anhand deines neu gewonnen Schlüssels zum Erfolg wahrscheinlich dafür Vermögen aufzubauen. Damit wirst du in Zukunft viele Vorteile haben. Denn Vermögen aufzubauen geht über das Sparen hinaus. Geld zu sparen ist der erste Schritt, aber du kannst das Ganze noch weiter treiben. Aber wie? Das ist gar nicht schwer! Was würdest du davon halten, wenn dein Erspartes von selbst mehr wird oder sogar noch eine zusätzliche Einnahmequelle generiert? Vermutlich wärst du begeistert. Denn dann wärst du finanziell frei. Du wärst nicht mehr abhängig von deinem Gehalt und wärst abgesichert für den Fall der Fälle.

Also zusammengefasst: Ein positives Mindset zum Thema Geld ist der Schlüssel zur finanziellen Freiheit. Hier haben wir dir auch noch ein interessantes Video zur eigenen Beziehung zum Geld von Oscar Karem verlinkt.

Viel Spaß beim Umsetzen! Wir würden uns natürlich sehr freuen, wenn du uns über die Kommentare oder Social Media erzählst, wie du dein Mindset nun verändern willst!

Bis bald!

Deine Andrea

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